Nachholtermin Sommergespräch mit Wolfgang Hellmich (SPD)


Angepasst an das Wahlprogramm der SPD stellte Andreas Düser dem Bundestagskandidaten Wolfang Hellmich am 14. September im Rahmen einer Videokonferenz Fragen zum Klimaschutz. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass bürokratische Hürden dringend abgebaut werden müssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Auch sehen die Interessengemeinschaft für Erneuerbare Energien in Südwestfalen (IG2e) und Hellmich großes Potential darin, zukünftig häufiger in den Austausch zu kommen.

Erstes Sommergespräch auf dem Döringhof

Ein voller Erfolg war das 1. Sommergespräch der Interessengemeinschaft für Erneuerbare Energien in Südwestfalen (IG2e) mit den Bundestagskandidaten Fabian Griewel (FDP), Shahabuddin Miah (Die Grünen) und Hans-Jürgen Thies (CDU) am 26. August 2021 auf dem Döringhof in Ense. Wolfgang Hellmich (SPD) war leider kurzfristig bei Sitzungen in Berlin eingebunden und konnte nicht teilnehmen, wird aber auch zeitnah die Möglichkeit erhalten, auf die Klimaschutzfragen der IG2e zu antworten.

Angepasst an die einzelnen Wahlprogramme stellte Andreas Düser den Kandidaten Fragen zum Klimaschutz. Eine Diskussion auf Augenhöhe – dafür sorgte nicht zuletzt die entspannte Atmosphäre bei den Gesprächen. Für die Kandidaten interessant war die Sicht aus der Betreiberbrille im Bereich Erneuerbare Energien. Hier sollen zukünftig weitere Gespräche stattfinden, um auf die umfangreichen bürokratischen Hürden und Hemmnisse für Projekte hinzuweisen und diese abzubauen, um die Klimaschutzziele noch erreichen zu können.

Landesregierung bremst Klimaschutz aus

Die NRW-Regierung will die Abstandsregelung für Windkraftanlagen unter dem Deckmantel der Bürgerakzeptanz auf 1000 Meter für Neuanlagen und 720 Meter für den Tausch älterer Anlagen festlegen. Welche massiven Auswirkungen drohen würden, zeigt eine Berechnung aus Ense: Von 34 Anlagen würden hier gerade mal drei Standorte übrigbleiben. Insgesamt würden im Kreis Soest 125 Standorte wegfallen. Nach Bekanntgabe des Entwurfs läuft die Zeit davon: Die Einspruchsfrist zum Gesetzentwurf endet schon am 1. Februar mehr

Die aktuell laufende Beteiligung zu Stellungnahmen ist nur für Verbände und Organisationen gedacht, die explizit dazu angefragt wurden. Einwendungen, die ohne Aufforderung eingebracht werden, werden im Verfahren mit großer Wahrscheinlichkeit nicht berücksichtigt werden. Deshalb wäre es vergebene Mühe da als Otto Normalverbraucher jetzt Arbeit reinzustecken. 

Was jeder einzelne Bürger aber durchaus tun kann – und gerne auch tun sollte! – ist, seinen jeweiligen Landtagsabgeordneten im eigenen Wahlkreis anzuschreiben (z.B. per Brief, Mail, auf Social Media oder auch am Telefon) und ihm/ihr die eigene Position zu vermitteln, um zu zeigen, dass eine große Mehrheit seiner/ihrer Wähler FÜR die Energiewende und FÜR die Windenergie ist und er/sie sich dementsprechend im Gesetzgebungsprozess für die Energiewende einsetzen sollte.
Eine Vorlage dazu finden Sie hier.